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Perspektiven verstehen, Brücken bauen, Konflikte lösen

Was passiert, wenn wir einander wirklich zuhören?

Ost und West sind zusammengewachsen und doch gibt es Erfahrungen, die bis heute nachwirken. In Familien, Freundschaften, im Alltag und in der Frage, wie wir aufeinander schauen.
 

OSTWES(T)RÄUME bringt Menschen miteinander ins Gespräch, die unterschiedliche Erfahrungen mit Ostdeutschland, Westdeutschland und der deutschen Einheit gemacht haben.

Nicht, um die Vergangenheit neu zu verhandeln.
Sondern um einander besser zu verstehen.
 

Wir schaffen Räume für Begegnung, für unterschiedliche Perspektiven und für das, was sonst oft unausgesprochen bleibt.

Begegnen. Zuhören. Verstehen.

Ein Mann spricht engagiert, eine Frau daneben hält die Hand vor den Mund, Missverständnisse in der Kommunikation

Wofür OSTWES(T)RÄUME steht

Es beginnt mit Zuhören.

Mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung ist vieles selbstverständlich geworden. Menschen

leben, arbeiten und lieben über die frühere Grenze hinweg.

Und trotzdem gibt es Geschichten, Erfahrungen und Verletzungen, die nicht einfach verschwunden sind.

Manche wurden nie erzählt.
Manche wurden nicht gehört.
Manche werden bis heute weitergegeben.

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OSTWES(T)RÄUME öffnet Räume, in denen Menschen ihre Erfahrungen teilen können ohne dass daraus sofort eine Diskussion werden muss.

Hier darf erzählt werden. Hier dürfen unterschiedliche eigene Wahrheiten nebeneinanderstehen.

 

In unseren Veranstaltungen begegnen sich Menschen, die sich vorher vielleicht nie getroffen hätten.

Sie erzählen von ihrem Aufwachsen. Von der Wende. Von dem, was danach kam.
Von dem, was sich verändert hat und von dem, was geblieben ist.

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Was hier passiert​

Kein richtig oder falsch.

​Unsere Gesprächsräume funktionieren anders als viele politische Diskussionen.
Wir wollen nicht möglichst schnell zu einer gemeinsamen Meinung kommen.

Stattdessen schaffen wir einen Rahmen, in dem Menschen erzählen können, was sie erlebt haben und was sie heute bewegt.

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Es geht um Biografien statt um Schlagworte.
Um Erfahrungen statt um Schubladen.
Um Neugier statt um Recht haben.

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Die Deutsche Einheit ist Geschichte. Ihre Geschichten sind es nicht.

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Für manche begann mit 1989 ein neues Leben.

Für andere brach eine bisherige Welt zusammen.

Manche erinnern sich an neue Möglichkeiten.
Andere an Arbeitsplatzverlust, Abwertung oder das Gefühl, plötzlich nicht mehr zu genügen.

Manche sind im Westen aufgewachsen und haben die Wiedervereinigung aus der Distanz erlebt.
Andere haben sie als tiefen Einschnitt in ihrem eigenen Leben erfahren.

Es gibt nicht die ostdeutsche und nicht die westdeutsche Geschichte.

Es gibt Millionen unterschiedliche Geschichten.

OSTWES(T)RÄUME gibt diesen Geschichten Raum.
 

Unterschiede müssen nicht verschwinden, damit Begegnung möglich wird.

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Wir glauben nicht daran, dass Zusammenwachsen bedeutet, Unterschiede glattzubügeln.

Menschen dürfen unterschiedliche Erinnerungen haben.

Sie dürfen Dinge unterschiedlich erlebt haben.

Sie dürfen widersprechen.

Was es braucht, ist ein Raum, in dem diese Unterschiede ausgehalten werden können, ohne dass Menschen einander verlieren.

Deshalb arbeiten wir dialogisch, biografisch und mit viel Aufmerksamkeit für das, was zwischen Menschen passiert.

Wir schauen nicht nur auf das, was gesagt wird.

Sondern auch darauf, wie Menschen sich dabei fühlen, was unausgesprochen bleibt und was es braucht, damit echtes Zuhören möglich wird.
 

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Die Menschen dahinter​

Wir sind aus Ost und West​

OSTWES(T)RÄUME wurde von uns ins Leben gerufen, die selbst mit den unterschiedlichen Erfahrungen von Ost und West verbunden sind.

Wir bringen unterschiedliche Biografien, Perspektiven und Erfahrungen mit.
 

Was uns verbindet, ist die Überzeugung:

Wir brauchen mehr Räume, in denen wir uns als Menschen begegnen können, jenseits der bekannten Schubladen.

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Bild von Katharina Göring

Katharina Göring beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, was Menschen in Veränderungsprozessen bewegt und wie man diese gestalten kann - individuell, in Gruppen und in unserer Gesellschaft. Als systemische Organisationsberaterin, Facilitatorin für kollektives Trauma und erfahrene Führungskräftecoachin bringt sie einen besonderen Blick für Dynamiken mit, die oft unter der Oberfläche liegen.

Ihre eigene ostdeutsche Biografie und ihre langjährige Auseinandersetzung mit der Wende- und Nachwendezeit prägen dabei ihre Arbeit. Sie verbindet persönliche Erfahrungen mit systemischem Denken und einem traumasensiblen Blick auf das, was Menschen und Gruppen geprägt hat.

Bild von Carmen Krettek

Ihre Leidenschaft für die Entwicklung ganzer Systeme beginnt bei Carmen Krettek mit der Begleitung und Förderung von Menschen, die gestalten wollen, und setzt sich fort in einem professionellen Blick für die Vernetzungen des Ganzen. Dabei bringt sie fast 20 Jahre Erfahrung als Coach, Teamentwicklerin, Mediatorin und Klärungshelferin, Gestalterin von Organisationsentwicklungsprozessen und Personalentwicklerin ein.

Was ihre Arbeit besonders prägt, sind Mut, Humor und eine große Zuversicht in die innere Kraft von Menschen und Gruppen.

Die Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen und Verantwortungsbereichen in HR und Organisationsentwicklung bilden – gemeinsam mit ihrem Hintergrund als Diplom-Psychologin und diversen Weiterbildungen – ihre fachliche Basis.

Unsere Arbeitsweise

Was unsere Arbeitsweise auszeichnet:

Wir begleiten den Dialog mit Bürger:innen mit einem Ansatz, der fundiertes Wissen mit einer klaren Praxis verbindet – strukturiert, empathisch und wirksam:
 

  • Systemisch & traumasensibel: Wir erkennen Zusammenhänge und Spannungen im Gesamtsystem und schaffen sichere Räume für nachhaltige Veränderung.
     

  • Körperorientiert & neurobiologisch fundiert: Veränderungen gelingen nicht nur über den Kopf. Wir integrieren das Wissen über Nervensysteme, Stressregulation und emotionale Sicherheit.
     

  • Dialogisch & ressourcenorientiert: Wir fördern echte Verständigung und machen vorhandene Potenziale im Team sichtbar und nutzbar.
     

  • Tiefgehend, ohne zu überfordern: Unsere Formate ermöglichen Reflexion und Veränderung in einem Tempo, das Anschluss und Entwicklung erlaubt.
     

  • Individuelle und kollektive Prägungen im Blick: Wir berücksichtigen persönliche Erfahrungen ebenso wie historische und gesellschaftliche Dynamiken.
     

  • Gesellschaftliche Entwicklung: Mit jahrelanger Erfahrung in Transformationsprozessen, Change-Management, Coaching und Konfliktmediation.
     

  • Ost-West-Kompetenz: Wir bringen tiefes Verständnis für die unterschiedlichen Erfahrungen in Ost- und Westdeutschland mit.

Systemische Arbeit

Menschen und Gruppen sind keine Maschinen, sondern lebendige soziale Systeme, die sich ständig selbst organisieren. Jede Handlung, jede Entscheidung, jede Spannung ist Ausdruck des gesamten Systems, nicht nur eines Einzelnen. Welche Rollen, Muster oder unausgesprochenen Regeln beeinflussen das Miteinander? Durch Perspektivwechsel, zirkuläre Fragen und strukturelle Reflexion entstehen neue Handlungsoptionen, nicht durch Druck, sondern durch Erkenntnis.

Dialogische Formate

Wir nutzen dialogische Methoden, um Räume zu schaffen, in denen echte Begegnung möglich ist. So entsteht eine tiefere Verbindung, auch bei kontroversen Themen. Unterschiede werden nicht geglättet, sondern als Ressource verstanden.

Traumasensible Prozessbegleitung

Viele Spannungen in Gruppen wurzeln nicht in aktuellen Missverständnissen, sondern in älteren Erfahrungen – persönlicher, kollektiver oder kultureller Art. Wir arbeiten mit Methoden, die Menschen helfen, sich selbst und andere besser zu verstehen, ohne sich zu überfordern. Das Nervensystem spielt dabei eine zentrale Rolle: Wenn wir sicher sind, können wir uns öffnen.

Körperorientierte Achtsamkeit

Vertrauen entsteht nicht kognitiv. Wir nutzen körperorientierte Methoden, die das Nervensystem beruhigen, die Selbstwahrnehmung stärken und helfen, in herausfordernden Momenten reguliert zu bleiben. Das unterstützt nicht nur Einzelne, sondern das gesamte Team.

Ein Mann erklärt lebhaft seine Sichtweise, während eine Frau ihm offen und interessiert zuhört – gelingende Kommunikation

Sprechen Sie uns an

OSTWES(T)RÄUME

 

Katharina Göring
Blumenstr. 22

04105 Leipzig​

Tel.: 0162 2850045

 

Carmen Krettek

Schillerstraße 18a
66994 Dahn

Tel.: 0151 17720536


kontakt (at) ostwesträume.de

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